Archiv für Januar 2009

Musik und wir… Reaktionen

Dienstag, 27. Januar 2009

Vielen Dank für die zahlreichen Meinungen bis jetzt. Ich dachte mir, ich sage direkt in einem Aufwasch zu allen nennenswerten Kommentaren etwas, statt die alle einzeln zu beantworten.

GBO bleibt GBO!

Es gab da offenbar einige Bedenken, also ganz klar gesagt: wir werden unsere Hauptseite, German-bash.org, definitiv nicht um Musik erweitern. Das Konzept mit den Zitaten läuft gut und ich persönlich sehe keinen Grund, es plötzlich auf so ziemlich alles andere auszudehnen. Mir ging es eigentlich nur um das Blog hier. Ich habe mir hier als generelles Ziel eigentlich nur gesetzt, dass das Blog inhaltlich für Leute unterhaltsam ist, die auch GBO unterhaltsam finden (natürlich kann das niemals bei allen Besuchern der Fall sein, aber wenigstens bei einigen). Bis jetzt hatte ich mich nur auf Einsendungen bei GBO bezogen; die Idee mit der Musik würde ein bisschen davon weggehen, aber prinzipiell noch beim Thema bleiben.

Es gab Vorschläge, das Ganze in eine eigene Seite auszugliedern. Tut mir Leid, aber das wird nichts. Ich habe keine Zeit, so eine Seite zu entwickeln. Also: wenn wir das machen, machen wir’s im Blog.

Bitte nicht auf Englisch!

Dass ich einen englischen Song hier gepostet habe, liegt daran, dass ich keinen anderen parat hatte, der halbwegs zur Seite passt. Im Prinzip würde ich, passend zum Seitennamen, ausschließlich deutschsprachige Musik hier veröffentlichen wollen, aber ich hatte halt keine Lust, auf gut Glück irgendeinen Song zu schreiben und mehrere Tage in die Umsetzung zu investieren, nur damit das hier dann absolut niemand hören will. Der veröffentlichte Song steht mehr fürs Konzept im Allgemeinen als für die konkrete Umsetzung, und deshalb hatte ich ja auch gesagt, dass Feedback zu dem Song an sich nicht Sinn des Artikels war (obwohl ich mich natürlich auch über diese Kommentare gefreut habe).

Zum Trost hier immerhin eine freie Übersetzung von “Half A Million Nerds”.

Was ist mit anderen Formaten (Zeichnungen etc.)?

Könnte man sich sicher auch überlegen, aber in der Kategorie werde ich ganz bestimmt nichts liefern. Mein Zeichenstil ist zu… besonders… dafür.

Würdet ihr dann auch Einsendungen annehmen?

Das ist eine sehr gute Idee, auf die ich natürlich im Eifers des Gefechts gar nicht gekommen bin. Ich bin eindeutig dafür, denn das würde mir mit wenig Arbeit mehr Inhalt für das Blog bescheren. Natürlich könnte ich nicht alle Einsendungen hier veröffentlichen, ohne den Rahmen zu sprengen, deshalb gäbe es auch dabei eine Redaktion und manche Einsendungen würden zwangsläufig abgelehnt werden. Solange es die Anzahl der Einsendungen zulässt, würde ich mich aber bemühen, allen Einsendern konstruktives Feedback zu geben.

Was kann man denn da schon groß für Musik schreiben?

Wenn es eins gibt, an das ich glaube, dann ist es grenzenlose Kreativität… vor allem im Internet.

[Diverse Kommentare zum Thema Hip-Hop]

Erstens: nein, ich habe keine Ahnung davon, was der Unterschied zwischen Hip-Hop und Rap ist. Ich hätte Rap jetzt als ein stilistisches Mittel eingestuft, das v.a. in Hip-Hop sehr stark dominiert. Danke für die Erklärung. Man lernt ja immer gerne dazu.

Zweitens: so lustig es auch ist, auf Hip-Hop rumzutrampeln (und besonders auf den Leuten, die sich für ganz besonders cool halten)… wenn jemand eine gute Einsendung in dieser Richtung hätte, würde ich auch die veröffentlichen; auch, wenn ich stilistisch eher andere Bereiche bevorzuge.

Fazit

Insgesamt war die Resonanz zum Konzept ermutigend. Ich werde das Thema noch ein bisschen sacken lassen und mit den Kollegen darüber sprechen und dann gibt’s hier irgendwann (wahrscheinlich) den offiziellen Startschuss inklusive aller technischen Details. Bis dahin (und auch danach) machen wir weiter wie gewohnt.

Vielstimmige Experimente: eine Meinungsumfrage

Montag, 26. Januar 2009

Mal was ganz anderes. Wir, d.h. zumindest der Mac und ich, hatten uns ganz geheim und unter uns überlegt, ob es nicht unterhaltsam wäre, das Blog noch um eine Dimension zu erweitern, zum Beispiel um eine — Vorsicht — musikalische. Übrigens kein Hip-Hop.

Da das Schreiben und Aufnehmen von Songs eine gewisse Menge Arbeit mit sich bringt, möchte ich eher ungerne einfach mal so drauf los texten (geschweige denn aufnehmen; da ich mich mangels Mitmusikern leider kräftig klonen muss, ist der Aufwand nochmal entsprechend höher), wenn die Ergebnisse doch nur in der Mülltonne landen. Aus diesem Grund habe ich einen Song, der immerhin das Thema IRC anschneidet, als Probe hochgeladen. Ich bin nämlich der Meinung, dass man irgendwelchen dahergelaufenen Musikern niemals ohne Kostprobe einen Vertrag unterschreiben sollte. Sonst kommt möglicherweise sowas wie [du darfst hier deine absolute Hassband selbst hindenken] raus.

Zum Hintergrund: für einen Songwettbewerb habe ich diverse Songs, darunter auch den besagten, unter Zeitdruck geschrieben. Vorgegeben war jeweils nur der Titel. In diesem Fall hatte ich beschlossen, einen vollkommen instrumentfreien und dafür sehr stimmhaften Song zu schreiben, der ein sehr überraschendes Ereignis beschreibt, das mit einer halben Million Nerds zu tun hat. Auf Grund des Zeitlimits konnte ich leider nicht alle Macken rausbügeln, aber die Idee sollte rüberkommen.

Der Song zum Download (oder zum direkten Anhören per Klick auf das Symbol, falls ihr JavaScript aktiviert und einen halbwegs aktuellen Flash-Player installiert habt): Half A Million Nerds (Songtext auf Englisch, da der Wettbewerb auch auf Englisch war)

Was wäre bei neuen Songs inhaltlich drin? Wahrscheinlich irgendwelche nerdigen Sachen. Halt Zeug, das so ein bisschen zu German-bash.org passt.

Was haltet ihr davon? Lohnenswertes Konzept? Ich werde nicht von der nächsten Brücke springen, wenn nicht, also braucht ihr nicht an Flames zu sparen.

PS. falls ihr denken solltet, das sei einfach nur schamlose Selbstwerbung, dann habt ihr natürlich völlig Unrecht. Ich mach das nicht für Geld, ich will einfach nur ins Fernsehen (die Quelle dieser lobenswerten und gesunden Einstellung dürft ihr gerne selbst rausfinden).

PPS. es geht mir nicht um diesen konkreten Song. Es geht mir darum, ob euch so eine Ecke interessieren würde. Ich würde auch stilistisch ein bisschen Abwechslung reinbringen, also ist die Frage auch nicht unbedingt, ob ihr instrumentenfreie Musik toll findet.

Wie wird man eigentlich Moderator bei German-bash.org?

Sonntag, 25. Januar 2009

Diese Frage wird öfters mal gestellt und ich möchte sie hier mal an zentraler Stelle beantworten.

Vorweg: wir sind gezwungenermaßen sehr anspruchsvoll. Zum einen müssen wir uns auf jeden Moderator in verschiedener Hinsicht absolut verlassen können, denn sonst haben wir mit ihm mehr Ärger als Freude. Aus diesem Grund haben wir ein Grundprinzip von vielen anderen Online- und vor allem IRC-Teams übernommen: wer uns danach fragt, den nehmen wir automatisch nicht. Auch von dieser Regel hat es schon Ausnahmen gegeben, aber da müssen schon besondere Umstände vorliegen.

Warum machen wir das? Überwiegend liegt den Leuten, die nach sowas fragen, mehr an dem vermeintlichen Prestige, das der Job mit sich bringt, als an der Arbeit an sich. Das ist keine gesunde Grundlage für eine Mitarbeit. Natürlich haben wir damit das Risiko, dass uns irgendwelche supertollen Leute entgehen, aber supertolle Leute gibt es sowieso nur selten.

Unter welchen Umständen nehmen wir also neue Leute als Moderatoren? (Im Folgenden sagen wir Moderator, auch wenn wir natürlich auch Moderatorinnen nehmen, aber wir sind faul und sparen gerne Wörter…)

  1. Wir haben Bedarf an neuen Moderatoren oder haben jemanden gefunden, den wir ganz besonders toll finden.
  2. Wir kennen den potenziellen Moderator sehr gut, entweder persönlich oder seit vielen Monaten oder gar Jahren im IRC.
  3. Wir finden ihn sympatisch und stellen fest, dass er humormäßig grob ins Kollektiv passt (MDR-Humor muss beispielsweise leider draußen bleiben) und sich gut in unseren IRC-Channel integriert hat. Ein gewisses Anwesenheitsminimum ist auch von Vorteil.

Wenn wir soweit gekommen sind, gibt es möglicherweise eine interne Abstimmung (es kommt allerdings nur begrenzt oft soweit, was man daran sieht, dass wir wesentlich mehr Stammchatter als Moderatoren haben). Danach wird dann möglicherweise unser Team erweitert.

Sobald wir einen neuen Moderator an der Leine haben, führen wir unser Moderatoren-Einstellungsritual aus. Dazu kommt der Neue in unserer geheimen unterirdischen Bunkeranlage vorbei. Das Ritual besteht aus folgenden Schritten:

  1. Nach einer allgemeinen Untersuchung führt unser teameigener Gehirnchirurg unter örtlicher Betäubung eine Entnahme der Gehirnrinde durch. Die Gehirnrinde wird konserviert und in unserem IQ-Endlager in einem schicken Kristallglasgefäß aufbewahrt. Um die für uns wichtigsten Funktionen der Gehirnrinde zu erhalten, wird ein entsprechender Mikrochip aus unserem Vertragswerk in Bielefeld implantiert.
  2. Um einen optimalen Umgang mit den alltäglichen Situationen im Leben eines GBO-Moderators zu gewährleisten, wird der Neue über Nacht in einer Badewanne voll streichbarer Elefantenhaut (Capaplex) untergebracht. Die Zusatzhaut härtet am Folgetag in ein paar Stunden aus und verschmilzt durch ein paar geheime Zusatzstoffe irreversibel mit der natürlichen Haut. Als Bonus verhilft sie unbegrenzt zu einer seidig glänzenden Hautoberfläche.
  3. Ein Gehirnwäscheverfahren, das eins unserer Subunternehmen aus dem religiösen Bereich für uns im Laufe der vergangenen Jahrzehnte perfektioniert hat, wird angewendet, um maximale Konformität mit unseren Endzielen zu erreichen.
  4. Als Teil unseres Liquiditätsprogramms werden alle Mittel des Neuen liquidiert und unserer Kasse einverleibt. Ein spezielles Abkommen mit unseren wichtigsten Banken (u.a. alle in Deutschland zugelassenen Banken außer Paypal) sorgt dafür, dass auch weitere Einkünfte dort landen, wo sie hingehören: bei uns.
  5. Zu guter Letzt wird – als reine Formalität – der Mitarbeiter-Knebelvertrag in zweifacher Ausführung unterzeichnet. Beide Kopien werden in Gold gerahmt; die Kopie in Plakatgröße wird in unserer Planungszentrale aufgehängt, die andere Kopie in Größe DIN A4 darf der Mitarbeiter nach Hause mitnehmen.

Das Ritual ist übrigens ein weiterer Grund, weshalb der Ausbau unseres Teams eher langsam voranschreitet: das Ritual ist recht aufwändig und teuer. Für sehr gute Kandidaten ist es uns das aber definitiv wert!

Obwohl… einen hab ich noch!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Und zwar den hier (Namen und Formatierung geändert):

<Feinkost> 2 informatiker >.< [es ging da um ein männlichen und ein weiblichen informatiker]
<Feinkost> Beide sind rattig..
<Feinkost> Ein PC geht nicht..
<Feinkost> Was ist wichtiger?
<Soja> der PC, es sind Informatiker

Ich halte fest: es ist tatsächlich möglich, die Antwort einer Scherzfrage komplett vorwegzunehmen und gleichzeitig den maximal möglichen Pointenmangel zu erreichen, kombiniert mit einer Antwort, die dank vermeintlichen Erklärungsbedarfs die Humorleistung noch einmal… verändert.

Sollte jemand den Scherz nicht begriffen haben, erkläre ich ihn gerne nochmal, vielleicht wird er dadurch noch besser: von Informatikern sagt man gerne, dass sie sozial gestört sind und Computer (gemäß dem verbreiteten Irrglauben, Informatik hätte irgendwas mit Computern zu tun) die höchste Priorität in ihrem Leben haben. Stellt man sich jetzt eine Situation vor, in der eine Informatikerin und ein Informatiker beide “rattig” sind, also, frei interpretiert, soziale Bedürfnisse haben, dann würden fast alle Leute die Folge als eindeutig einstufen: die, äh, Bedürfnisse führen quasi automatisch zu einer, äh, Unterhaltung.

Nun aber, völlig unerwartet, kommt ein Computer ins Spiel. Es bahnt sich ein schicksalshafter Konflikt an: die erwartete… Unterhaltung… oder doch lieber den Computer auseinandernehmen? Die Antwort scheint zunächst klar, doch so langsam fügen sich viele kleine Details, die einzeln betrachtet völlig unverfänglich erschienen, zu einem erstaunlichen Gesamtbild zusammen: Informatiker haben, wie man gerne behauptet, sehr ungewöhnliche Prioritäten. So ungewöhnlich, dass sie selbst die eigentlich unvermeidliche ausgiebige Diskussion mit Körpereinsatz aufschieben, weil der Computer ja ihr ein und alles ist. Herr oder Frau Soja erkennt das in einem plötzlichen Anflug geistiger Klarheit sofort und löst auf.

Jetzt ist die Einsendung doch gleich viel witziger, oder?

Wer das Ganze noch lustiger machen kann, trete vor!

Wegen großer Nachfrage verlängert: Warteschleifenmusik #2

Mittwoch, 21. Januar 2009

Und weiter geht’s im Grusel- und/oder Langeweilekabinett aus unserer Zitatewarteschlange. Wie auch beim letzten Mal habe ich alle Zitate, die gerade drin waren, rüberkopiert und absolut nichts gefiltert. Ich hab nur alle Leerzeilen in sämtlichen Zitaten entfernt. Wie auch beim letzten Mal gilt: welche davon es auf die Seite schaffen, erfahrt ihr demnächst vermutlich von ganz alleine.

Um die Forderungen nach weiterer Warteschleifenmusik schon mal im Voraus zu beantworten: ich werde das in sehr großen unregelmäßigen Abständen machen, um zu verhindern, dass wir von der “mir doch egal, wie, Hauptsache, mein Name steht irgendwo”-Minderheit unter den Einsendern dauerhaft noch mehr Müll geschickt kriegen.

Seid ihr bereit? (weiterlesen…)

Es müssen nicht immer nur wir “klauen”…

Mittwoch, 21. Januar 2009

Soeben habe ich eine Zitatbeschwerde zu #46262 abgeschmettert. Da hatte jemand herausgefunden, dass das von bash.org kopiert ist. Oder vielleicht doch nicht? Wir ermittelten…

Unser Zitat ist von Juli 2006. Bash.org hat leider keine Datumsangaben bei den Zitaten, aber wer die Zitatsammlung von bash.org ein bisschen mitverfolgt hat, weiß, dass bash.org im Jahr 2006 noch keine Zitat-IDs im 800000er-Bereich hatte.

Unsere wagemutige Folgerung: jemand hat unser Zitat auf Englisch übersetzt und bei bash.org eingesendet. Oder es ist über Umwege dort gelandet. Jedenfalls ist unsere Version nicht von da “geklaut”.

Und da der Begriff “klauen” häufiger mal auftaucht, gerne auch als Vorwurf gegen die Betreiber irgendeiner Zitateseite, möchte ich noch ganz kurz ganz dezent darauf hinweisen, dass wir die Zitate nicht selbst schreiben und auch nicht den ganzen Tag damit verbringen, uns selbst Kopien anderer Seiten einzuschicken. Die Wahrheit ist viel finsterer, und weil sie dieses Blog hier nicht überwachen, kann ich es euch verraten: alle Zitatseiten im Internet sind in Wirklichkeit Außenposten von ihnen. Seelenlose Kultanhänger verbringen den ganzen Tag damit, alle lustigen Zitateinsendungen wegzuwerfen und alle bereits hinreichend bekannten Zitate in alle Sprachen der Welt zu übersetzen und auf den entsprechenden Seiten zu veröffentlichen, um die sublimen Botschaften zur Massengehirnwäsche möglichst effektiv verbreiten zu können. Deshalb gibt es auch nie neue Zitate.

Fragt mich nicht nach Details, ich werde alles abstreiten.

Puh, Glück gehabt!

Dienstag, 20. Januar 2009

Das hier kam gerade rein:

<reude1> Du weißt, dass du zu oft im IRC bist, wenn du vor dir ein Auto mit nem Kennzeichen aus Aschersleben (ASL) siehst und als erstes denkst: 19/M/Giessen

Keine Sorge, reude1, wir vermitteln dir gerne einen Termin bei der vor sehr kurzer Zeit eingerichteten offiziellen GBO-IRC-Suchtberatung für 19-jährige Gießener… wir garantieren Genesung in spätestens einem Jahr! In der Zwischenzeit werde ich weiterhin vollkommen unbekümmert etwas ganz anderes denken: 25/m/Aachen.

Kritik: gelesen und beantwortet

Montag, 12. Januar 2009

Eigentlich wollte ich im Blog grundsätzlich nichts Ernsthaftes schreiben, aber da sowohl hier im Blog als auch anderweitig häufig immer wieder die gleichen Kritikpunkte in unterschiedlich konstruktiver Form auflaufen, werde ich die hier mal an zentraler Stelle beantworten. Ich werde diesen Artikel immer mal wieder erweitern, wenn irgendwas neues auftaucht, das wir regelmäßig zu hören kriegen. Dann kann ich Leute einfach hierher verweisen. Bitte nehmt es uns nicht übel, dass wir nicht jede Kritik persönlich beantworten können; dafür haben wir zuviel anderes zu tun.

Vorsicht, der Artikel wird lang. (weiterlesen…)

Flamewar-Fernkurs, Lektion 1

Sonntag, 11. Januar 2009

Ich habe hier schon mehrfach angedeutet, dass ein guter Teil der Einsendungen offenbar nicht einmal mit der Absicht, lustig zu sein, eingeschickt werden. Hier ein Beispiel (Namen geändert, weil mir gerade danach war):

<Hans> Wetten alle GBO Admins sind voll die Mongos weil die meine Zitate nicht lustig finden! -.-
<Emil> jop… die ham alle nen kurzen. Hoffentlich lesen die das und weinen dann!
<Hans> ROFL jaman!! XD

Volltreffer! Wir sind wirklich alle Mangos. Erstaunlich, nicht wahr? Dass wir zufällig alle das gleiche Obst sind? Möglicherweise sogar vom gleichen Baum… und ich verrate euch gleich noch was: weder können Mangos weinen, noch haben sie einen Kurzen. Sie haben einfach gar keinen. Kurz: ihr habt versagt.

(Korrekturleser an Jan: du hast hier ein paar arg komplizierte Wörter verwendet; ich habe Wörter eingefügt, die die Jungs auch verstehen können…)

Trotzdem vielen Dank für den Versuch, uns irgendwie zu beeindrucken. Als Trostpflaster zeigen wir euch gerne, wie das mit dem Flamen richtig geht. Unser “Flamewars für Dummies”-Buch erscheint in Kürze; davon könnt ihr sicherlich eine Menge lernen (wir haben auch extra für euch ein Abschnitt eingebaut: “Mir ist das Buch zu kompliziert, wie steige ich zum Dummy auf?”). Oder ihr könnt euch einfach für eine der folgenden alternativen anderen Ideen entscheiden:

  1. ihr werdet kreativer. Muss ja keine effektive gute Beleidigung sein, wir wollen es ja nicht gleich zu schwer für euch machen. Lasst einfach alles aus eurem Kopf raus, was gerade drin… okay, vergesst diesen Vorschlag einfach sofort wieder. Sollte euch ja nicht schwerfallen.
  2. ihr macht so weiter wie jetzt, wir ignorieren eure weiteren Einsendungen. Wenn ihr scharf nachdenkt vegetiert, erkennt ihr vielleicht, dass ihr mit eurer Zeit Dinge anstellen könnt, die etwas sinnvoller sind, z.B. einer Scheibe Toast beim Schimmeln zugucken. Vielleicht könnt ihr vom Toast bei der Gelegenheit auch gleich noch was lernen eine Lebensmittelvergiftung kriegen.
  3. ihr macht stattdessen was richtig Sinnvolles. Zitate einschicken, die lustig sind; I wanna be the guy durchspielen (ihr habt ja sowieso kein Leben, das euch dabei im Weg sein könnte); eure Köpfe so lange gegen einen Spiegel hauen, bis ihr die Schädeldecke von innen sehen könnt (freie Sicht darauf dürfte ja kein Problem sein); ein schwarzes Loch besichtigen; bei Wikipedia nachschlagen, was das Wort “Freunde” bedeutet; zu Mehrzellern evolvieren… es gibt unglaublich viele Möglichkeiten.

Solltet ihr wider Erwarten irgendwas davon hinkriegen, schickt mir bitte unbedingt eine E-Mail! Für interessante Berichte über Wunder bin ich immer zu haben.

Eindeutig zweideutig

Samstag, 10. Januar 2009

Dieses Zitat hat es leider nicht auf die Seite geschafft:

<Schoschie> Man könnte grade sagen ‘ich wäre unrasiert’. Aber wenn man es schön ausdrücken will sagt man ‘mich gibt es momentan uncut’.^^

Ich musste aber trotzdem grinsen, als ich es eben in der Warteschlange gefunden habe. Warum? Weil Schoschie hier gerade ein Wort zum zweiten Mal erfunden hat. Wer im Englischen nicht bewandert genug ist, kann ja mal auf Forschungsreise im Internet gehen und schauen, was jemand meint, wenn er sich als cut oder uncut beschreibt… Tipp: mit Rasieren hat es nichts zu tun.

PS. nebenbei bemerkt: Kommentare hier im Blog sind keine Chatzitate. Auch der nächste, der Zitate aus dem GBO-Blog bei GBO einschickt, braucht nicht damit zu rechnen, dass sie freigeschaltet werden.