Frohe Ostern! Heute möchte ich euch den sogennanten alternativen Humor vorstellen. Das bedeutet, dass es grundsätzlich lustig ist, wenn sich jemand von der Masse abhebt… etwa wie in dieser (übrigens falsch formatierten) Einsendung:
ich so: ja hallo
er so: ja hallo
sie so: ja hisau witzig alle sagen hallo nur sie sagt hi
Aus diesem scheinbar trivialen Beispiel (was es natürlich noch “sau witzig”er macht) lassen sich wichtige gesellschaftliche Erkenntnisse ziehen: um etwas zu verändern, darf man auf keinen Fall irgendwas anders machen als die breite Masse. Dann ist man nämlich automatisch lustig und wird nicht ernstgenommen. Ob man jetzt alternativ ist, indem man andere Wörter benutzt, andere Klamotten trägt, andere Ideen hat, vernunftbegabt ist oder was auch immer… weg damit! Zumindest, wenn ihr euch nicht die Unterhaltung der Masse zum Ziel gesetzt habt.
Überraschenderweise bedeutet das auch, dass vernünftige Leute viel lustiger sind als unvernünftige. Das ist jetzt aber doch irgendwie nicht sehr einleuchtend. Hmm, vielleicht sollten wir die Theorie nochmal überarbeiten. Solange wird die Einsendung dann erstmal nicht veröffentlicht.
Nachtrag: ha, ich habe ein Gegenmittel gefunden! Man muss einfach nur das Wort “Oida” benutzen und schon ist der Effekt des alternativen Humors neutralisiert.
