Jetzt aber mal Klartext

veröffentlicht von jan_krueger am 28. August 2009

Ich habe das Gefühl, dass ich in den letzten Blog-Artikeln nicht deutlich genug geworden bin. Das hole ich dann hiermit an dieser Stelle nach. Danach sollte wirklich jeder verstehen, worum es mir hier eigentlich geht.

Der Einfachheit halber stellt euch bitte vor, dass bei einer beliebten Webseite jede Menge Besucher auftauchen. Diese Besucher bringen natürlich jede Menge unterschiedliche Vorstellungen mit sich. Es ist schier unmöglich, alle dieser Vorstellungen zu erfassen, geschweige denn sie alle zu verstehen.

Wenn man sich jetzt eine beliebige Vorstellung herausgreift, hat man die Möglichkeit, sich intensiv mit ihr zu befassen. Man betrachtet alle Seiten, berücksichtigt Vor- und Nachteile, und diskutiert vielleicht mit anderen darüber. Im Laufe einer solchen Diskussion ergeben sich weitere Vorstellungen; wahrscheinlich sogar Vorstellungen, die unter den ursprünglichen gar nicht auftauchen. Es entsteht also eine immer größere Zahl von verschiedenen Ideen und Erwartungen.

Welche Folgen hat das? Naja… es lässt sich wohl nicht bestreiten, dass wir in einer Zeit der Informationsexplosion leben: die Gesamtheit des menschlichen Wissens nimmt ständig zu. Selbst um Experte auf einem einzigen Gebiet zu werden, wird zu einer immer größeren Herausforderung. Die einzige Lösung ist immer stärkere Spezialisierung mit der Hoffnung, dass andere Leute sich auf irgendwas anderes spezialisieren. Die Gesellschaft macht sich selbst unersetzbar: wer mithalten will, muss sich auf andere verlassen, und je mehr man sich auf andere verlässt, umso mehr muss man sich auf andere verlassen.

Ein Teufelskreis. Und genau darum geht es letztendlich, denn solche Todesspiralen gibt es auch auf ganz anderen Gebieten, zum Beispiel hier. Die Frage ist doch: wie kommt man da wieder raus? Wer macht den Anfang und wie wird ein Schuh draus? Niemand weiß eine Antwort darauf… was wirklich zu einem Problem für uns werden kann. Es geht hier ja schließlich nicht nur um Zitate oder von mir aus auch Kommentare hier im Blog. Was wird aus dem restlichen Web? Wie kann man den Trend umkehren? Worum geht es uns eigentlich, oder besser: worum sollte es uns gehen? Es ist vielleicht an der Zeit, dass jeder Einzelne anfängt, sich darüber Gedanken zu machen.

Jetzt, da ich das endlich mal klar geschildert habe, seid ihr dran: was denkt ihr?

Der “kleine Unterschied”

veröffentlicht von jan_krueger am 27. August 2009

Gerade unter den Einsendungen gefunden:

<SOulish> ich mach mir sorgen….. ich drücke meiner neuen freudnin meine kondome in die hand und sie nur: was soll ich damit?

Auweia, wie erkläre ich das jetzt…

Lieber (das Genus habe ich jetzt einfach mal geraten) SOulish: wenn man mal davon ausgeht, dass die Kondome bestimmungsgemäß verwendet werden sollten, dann beschränkt sich die Anwendung auf den Einsatz in Verbindung mit ganz bestimmten Körperteilen, wenn du verstehst, was ich meine. Wenn nun deine Freundin nicht gerade über ein eigenes solches Körperteil verfügt (und darüber weißt du höchstwahrscheinlich besser Bescheid als ich), dann finde ich die Frage durchaus berechtigt. Aber vielleicht wolltest du ihr ja nur anbieten, aus den Kondomen lustige Luftballons zu machen. Falls dem so war, finde ich das Zitat eigentlich gar nicht lustig.

Achtung, Rassismus!

veröffentlicht von jan_krueger am 30. Juni 2009

Nunmehr schon 22 Leute haben sich über unser (zugegeben hochgradig rassistisches) Zitat #261185 beschwert. Dazu kann ich nur sagen: was ist grün und bringt mir den Tee? Ihr kennt den Witz sicher. Und, ja, ich könnte meinen Neger doch wohl sicher anmalen, wie ich möchte! Aber ich habe gar keinen, die machen mir nämlich viel zuviel Dreck. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss eine unserer Moderatorinnen bestrafen gehen. Die hat mir nämlich immer noch nicht die Zeitung, meine Pantoffeln, mein Bier und das Abendessen serviert. Hängt bestimmt die ganze Zeit mit unserer Quotenschwuchtel rum und tratscht. Ich würde ja vernünftig mit denen reden, aber ich kann leider nur Fußball gucken und randalieren; schließlich bin ich männlich.

Aber das versteht ihr ja sowieso nicht, weil ihr alle Internet-Suchtis seid. Und wer hat Schuld? Das System natürlich! Die da oben machen ja sowieso, was sie wollen, und die Unternehmer sind alle nur aufs Geld aus. Ich würde ja auswandern, aber in den USA würden sie mich beim Einreisen auf Grund meiner demografischen Daten sofort als Terrorverdächtigen abstempeln. Das ist bösartige Diskriminierung! Unmöglich, sowas. Diese Amis sind ja sowieso alle fettleibig und geistig unterentwickelt.

Und als Reaktion auf den Artikel hier kommen sowieso wieder nur hirnrissige Kommentare, die ich alle ignorieren werde, weil ich ja machtgeil und arrogant bin.

Warteschleifenmusik #4: mit Überlänge

veröffentlicht von jan_krueger am 25. Mai 2009

Hallo zusammen. Hier tut sich im Moment recht wenig, weil ich gerade mitten in sechs Wochen Auszeit bin, die ich mir genommen habe und auch dringend brauche. In dieser Zeit habe ich nur ein paar Stunden pro Woche Zeit für Onlinezeug. Jetzt habe ich davon gerade fast zwei Stunden für GBO geopfert… obwohl ich eigentlich anderes zu tun hätte. Euer Glück!

Zur Feier des Tages gibt es mal wieder eine Warteschleifenmusik, also einen völlig ungefilterten (nur leicht nachformatierten) Auzug aus der Warteschleife. Diesmal, weil hier gerade so wenig los ist, stolze 100 Zitate.

Vorher aber noch ein paar Anmerkungen zu den ganzen Kommentaren zum letzten Artikel… da haben sich diverse Leute darüber beschwert, dass auf GBO ja “gar nichts mehr passiert” und dass wir ja nie was freischalten. Zu letzterem Thema hatte ich schon mal was geschrieben… dass hier “nichts passiert”, liegt einfach daran, dass offenbar nur ein paar der Moderatoren in letzter Zeit genug Zeit haben, regelmäßig Zitate zu bearbeiten. So kommen, wie man in der Statistik auf der Webseite nachlesen kann, insgesamt nur ein paar hundert Bewertungen pro Woche zusammen. Tut uns Leid, lässt sich aber nicht so ohne Weiteres ändern.

Warum wir die Warteschlange nicht öffentlich machen, hatte ich auch schon mal erklärt; ich habe leider momentan keine Zeit, darauf nochmal genauer einzugehen. Nach der Auszeit gerne.

So, und jetzt kommen endlich die 100 Zitate aus der Welt ohne Filter. Diesen Beitrag weiterlesen »

GBO erklärt die Welt: Beschwerdebriefe

veröffentlicht von jan_krueger am 15. April 2009

In dieser experimentellen Beitragsserie erklären wir von GBO Begriffe aus dem Alltag. Zur Erinnerung sowohl an uns als auch an euch (schließlich sind wir alle typische Nerds ohne echtes Leben und Einblick in die Welt der normalen Menschen): Alltag ist da, wo das WLAN-Kabel liegt, und jenseits der Jalousien… also da, wo wir alle niemals hingehen können.

Heute geht es um den Beschwerdebrief. Ein Beschwerdebrief dient dazu, einer Organisation oder einem Unternehmen irgendeiner Art Rückmeldung über ihre Angebote oder Tätigkeiten zu geben. Statistisch gesehen wird ein Beschwerdebrief häufiger von unzufriedenen Leuten verschickt als von zufriedenen (Quelle: GBO-Geheimakte 38849/IIc).

An dieser Stelle setzen wir mit Logik an, um uns herzuleiten, wie ein solcher Beschwerdebrief inhaltlich aussehen mag. Es ist davon auszugehen, dass ein Beschwerer (allerdings kein Briefbeschwerer) mit dem Einsenden seiner Beschwerde irgendein Ziel erreichen möchte, beispielsweise eine Änderung der Angebote oder Tätigkeiten des Empfängers, oder eine Entschädigung. Zum Erreichen von Zielen im Umgang mit anderen Menschen haben sich zwei Taktiken besonders bewährt, häufig umschrieben als Zuckerbrot und Peitsche.

Die erste Variante  bedeutet, dass man einen freundlichen, verständnisvollen Tonfall anschlägt und eine positive Konsequenz in Aussicht stellt, wenn das Ziel erfüllt wird. Gerüchten zu Folge führt das konsequente Anwenden dieser Methode tendenziell dazu, dass der Disputpartner gerne weitere Geschäfte mit einem macht. Wollte sich jemand bei GBO beschweren, könnte er diese Taktik z.B. anwenden unter Angabe der positiven Konsequenz, GBO in seinem kleinen und völlig irrelevanten Blog zu verlinken, um die Bekanntheit von GBO enorm zu erhöhen.

Bei der zweiten Variante fährt man härtere Geschütze auf. Man beschreibt präzise den Missstand und fordert mit Nachdruck das Anstreben des gewünschten Ziels. Zur Verbesserung der Erfolgschancen droht man negative Konsequenzen an, falls das Ziel nicht erreicht wird. Auch hier wieder ein Beispiel bei GBO: ein Beschwerer könnte damit drohen, GBO nicht mehr zu besuchen und damit unsere monatlichen “Einnahmen” um weniger als mehrere Milliarden Euro zu kürzen. Genau gesagt: um schätzungsweise ein paar Bruchteile eines Cents.

Wichtig bei beiden Verfahren ist, dass man eine entsprechende Konsequenz liefern kann, die für den Adressaten eine Bedeutung hat. Im Falle von GBO ist das natürlich leicht, wie oben schon beschrieben, aber es kann oft schwierig werden, ein riesiges Unternehmen (wie z.B. einen Hersteller eines verbreiteten Betriebssystems) überzeugen zu können. Man würde beispielsweise sicher nicht weit damit kommen, dem Unternehmen anzubieten, sein Produkt in seinem kleinen und völlig irrelevanten Blog zu verlinken, oder dem Unternehmen anzudrohen, das Produkt nie wieder zu kaufen.

Nun, da ihr wisst, wie eine effektive Beschwerde an GBO aufgebaut sein könnte, ist es an der Zeit, ein Beispiel aus der Praxis anzubringen. Eine vorbildliche Beschwerde erhielten wir kürzlich von einer Person, die sich als “Du drecksack!” bezeichnete. Lest sie euch aufmerksam durch, ihr könnt daraus sicher einiges über erfolgreiches Beschweren lernen!

sag mal seid ihr bescheuert? nehmt den scheiss quote mit dem tot und dem koma des vaters und der mutter des einen jungen raus
wie hirnrissig seid ihr penner eigentlich? habt ihrn arsch offen? wo liegt denn da noch die würde wenn soetwas derartig auf einer vermeidlich ”lustigen” seite ausgestellt wird?! DAS IST UNTER ALLER SAU!

Kurze Zeit später erreichte uns folgende Ergänzung:

sachma ihr dreckigen penner habt ihr das nich gepeilt? nehmt den quote raus!

Übrigens hat es zu diesem Thema auch schon eine Minidiskussion hier im Blog gegeben, und das erwähnte Zitat wurde inzwischen gelöscht.

Wir hoffen, euch mit diesem Artikel die Welt ein Stückchen klarer gemacht zu haben. Unsere Köpfe sind leider gar nicht klarer geworden, aber das ist wohl jobbedingt. Wir haben jedenfalls vage Pläne, die Artikelserie mit einem Beitrag über politische Demonstrationen fortzusetzen, aber wenn ihr andere Vorschläge habt, immer her damit!

So kann man sich täuschen…

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Tja, da waren wir von einem großangelegten Hackerangriff ausgegangen und hatten ausführlich darüber berichtet und sogar im IRC verzweifelt die Probleme im Detail geschildert… und dann stellte sich gerade heraus, dass das in Wirklichkeit nur ein Aprilscherz von uns war.

Im Klartext:

  • Eine “Christliche Volksfront” hat es offenbar nie gegeben, oder maximal in den Köpfen einiger GBO-Moderatoren.
  • In einem weiteren Anfall geistiger Umnachtung haben wir wohl versehentlich die extrem zahlreichen Hinweise auf das heutige Datum in Blog-Kommentaren unsichtbar gemacht. Das werden wir in Kürze wieder aufheben. Wir freuen uns aber, dass doch so viele von euch einen Kalender besitzen und ihn auch lesen können. Ihr seid uns da weit voraus!
  • Der Server wurde nicht angegriffen, wir haben nur anscheinend kollektiv vergessen, dass wir ja eigentlich noch direkten Datenbankzugriff gehabt hätten. Die Moderationsseite war aber seit der Veröffentlichung der Bibelzitate wirklich weg.
  • April, April!

Wir freuen uns aber ganz ernsthaft darüber, dass viele Leute uns in dieser vermeintlichen Horrorsituation so unterstützt haben. Viele haben uns sowohl hier im Blog als auch anderweitig moralische Unterstützung geleistet, und ein paar Leute haben uns sogar Tipps zur Wiederherstellung des Servers gegeben, die im Ernstfall äußerst hilfreich gewesen wären. Ich hoffe, dass ihr im Nachhinein die lustige Seite nicht überseht, und ich danke euch sehr herzlich für eure Anteilnahme und eure Hilfe. Der Gedanke zählt, und der ist definitiv bei uns angekommen! Ich hab’s im letzten Beitrag schon geschrieben: ihr seid die Besten! Dabei bleibt’s, Aprilscherz hin oder her.

Wie geht’s jetzt weiter? Auf der Hauptseite werden wir natürlich alle Bibelzitate wieder entfernen und den normalen Betrieb wiederaufnehmen. Hier im Blog werden alle zurückgehaltenen Kommentare wieder sichtbar gemacht. Das war’s dann eigentlich auch schon. Den Milchreis (eine Portion mit Schoko- und eine mit Zimtgeschmack) habe ich aber schon aufgegessen, der bleibt also außen vor.

Fürs Archiv hier zwei Screenshots von den finsteren Machenschaften der “Christlichen Volksfront”:

PS. ganz vergessen! Das mit der Witzeseite war auch ein Eintagesphänomen. War nur so dazwischengeschoben als etwas konventionellerer Erster-April-Artikel, ohne großartige Innovation oder so. Das Blog wird definitiv weiter unabhängig bleiben. GBO selbst natürlich auch. Und euch ungefiltert den ganzen Spam in den Einsendungen zumuten werden wir auch nicht. Bis auf Weiteres bleibe alles so, wie es jetzt ist.

Wer sind diese Leute eigentlich?

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Wir haben also “Besuch” von Leuten, die sich die “Christliche Volksfront” nennen. Was sind das eigentlich für Leute?

Mehrere Leute haben uns schon darauf hingewiesen, dass das schwer nach einer Anspielung auf die “Judäische Volksfront” aus Monty Pythons “Das Leben des Brian” aussieht. Vielleicht sollten wir uns doch eher Gedanken darüber machen, ob sich irgendjemand hier nur einen sehr schlechten Scherz erlaubt hat, oder ob das irgendein Tarnungsversuch ist oder sonstwas.

Wir haben einen uns bekannten amerikanischen Psychiater, Dr. Z. Brannigan, nach möglichen Beweggründen für eine solche Tat gefragt. Die Analyse überrascht uns nur begrenzt: häufige Ursachen für solche Taten sind Minderwertigkeitskomplexe auf Grund verkümmerter primärer Geschlechtsteile, übermäßiger Konsum von Vormittagstalkshows und der Aufenthalt im IRC. Das reicht für ein Täterprofil natürlich so nicht aus. Dr. Brannigan hat bislang davon Abstand gehalten, seine weitergehenden Spekulationen mit uns zu teilen (Dr. Brannigans Assistent, Mr. Kroker, hat uns ein paar Hinweise gegeben, aber uns eine Veröffentlichung strikt untersagt).

Tatsache ist und bleibt jedoch, dass diese Gruppe, aus was für Personen sie sich auch immer zusammensetzt, kriminelle Mittel einsetzt, und dagegen müssen wir vorgehen – egal, was für Beweggründe diese Leute haben. Hoffentlich wird es nicht dazu kommen müssen, dass wir den Server komplett neu einrichten, aber wenn es sein muss, machen wir auch das. Wir werden alle Möglichkeiten ergreifen, die dazu führen, dass GBO in Kürze wieder seinen normalen Betrieb fortsetzen kann.

Vielen Dank für eure moralische Unterstützung und verschiedene Tipps, die wir von einigen von euch erhalten haben. Ihr seid die Besten!

Die erste Spur!

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Wir sind mit ein bisschen Tricksen an die Adressen herangekommen, von denen aus die weiteren Zugriffe auf den Server stattgefunden haben. Diesmal ist es ein privates Netzwerk, also ist ziemlich sicher, dass sich die Angreifer wirklich in diesem Adressbereich befinden.

Die Adressen sind 127.237.12.109 und 127.237.12.114. Falls euch was Schlaues einfällt, was ihr damit anfangen könnt, nur zu!

Post von den Angreifern

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Vor ein paar Minuten haben wir eine E-Mail von der “Christlichen Volksfront” erhalten… natürlich über den GBO-Server verschickt. Grml. Jedenfalls leben diese Leute offenbar in einer ganz besonderen Realität…

Eure lachhaften Versuche, unserer Errettung des Internets entgegenzuwirken, werden samt und sonders vergebens bleiben. Der Wille Gottes steht auf unserer Seite! Ihr tätet besser daran, euch unserer Befreiungsaktion anzuschließen. Kämpft ihr weiterhin auf der Seite des abscheulichen Humors auf Kosten christlicher Menschen, der Seite des Massenkonsums, des Terrorismus, der Pornographie, des rücksichtslosen Kapitalismus sowie der schändlichen und zermürbenden Fernsehsendungen, ist euch jenseits dieses Lebens nur das ewige Höllenfeuer gewiss. Es ist noch nicht zu spät, Buße zu tun! Wendet euch ab von dem Bösen und wir werden euch sofort in unserer Mitte willkommen heißen.

Wenn sie auch gegen House-Musik kämpfen würden, hätte ich ja darüber nachgedacht, aber so…

Noch kein Ergebnis im Fall des Hackerangriffs auf GBO

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Wir haben zwar inzwischen aus unseren extern gespeicherten Zugriffsprotokollen die IP-Adresse ermitteln können, von der der Angriff ausging, aber bei dieser Adresse handelt es sich um ein mehr oder weniger öffentliches Universitätsnetzwerk. Es könnte also so ziemlich jeder gewesen sein. In der Richtung sind wir also in einer Sackgasse gelandet.

Serverzugriff ist absolut nicht möglich, sagt Mac Fly. Die Angreifer haben sich root-Zugriff auf dem Server verschafft und offenbar so ziemlich jede denkbare Lücke geschlossen. Es ist ganz schön frustrierend, wenn man an sein eigenes System nicht mehr drankommt. Unser GBO-Moderationssystem ist nicht mehr abrufbar, also können wir nicht mal neue Zitate freischalten/löschen oder Zitatbeschwerden bearbeiten. Direkter Datenbankzugriff geht schon mal gar nicht. Immerhin liegt dieses Blog auf einem komplett anderen Server, so dass wir euch wenigstens hier noch auf dem Laufenden halten können.

Wir suchen weiter nach Spuren. Falls euch noch was einfällt, sagt bitte Bescheid!