Aktueller Stand zur feindlichen Übernahme von GBO

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Mac Fly versucht gerade, die Kontrolle über den Server zurückzuerlangen. In der Zwischenzeit hier der aktuelle Stand. Wie ihr sicher schon auf GBO gelesen habt, bekennt sich eine so genannte “Christliche Volksfront” zu der Computersabotage an unserem Server. Im Internet finden sich offenbar keine Informationen zu dieser Gruppierung. Wir haben deshalb fürs Erste Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Dank eines speziellen Überwachungsverfahrens werden wir vermutlich die IP-Adresse der Angreifer in Kürze ermitteln können. Für die nun laufenden Ermittlungen wird das hoffentlich eine große Hilfe sein.

Falls ihr schon mal was von einer “Christlichen Volksfront” gehört habt, wendet euch bitte unbedingt an uns. Jede Kleinigkeit kann uns vielleicht sehr weiterhelfen. Vielen Dank!

Weitere Informationen folgen.

Hackerdingsbumsscheissendreckverdammtnocheins!!!1!

veröffentlicht von Mac_Fly am 1. April 2009

Sodele, nu isses geschafft!

Ich bin nicht mehr Herr von GBO. Ich komm weder in die Datenbank noch ins Adminpanel rein. Sämtliche Passwörter sind anscheinend geändert worden. ich hab noch keine Ahnung, was genau da abläuft, aber ich halte euch auf dem laufenden.

Mein Anwalt wird vorsichtshalber mal eingeschaltet, evtl. is es ne Straftat, was da grade passiert.

Ich könnt soo kotzen, ich hab so ne Krawatte :/

Geheime Pläne: Umstrukturierung bei GBO

veröffentlicht von jan_krueger am 1. April 2009

Es ist noch nicht amtlich, aber um den Unterhaltungswert des Blogs zu erhöhen, werden wir in Zukunft mit einer großen deutschen Witzeseite gemeinsame Sache machen. Dadurch wird sich natürlich die inhaltliche Richtlinie des Blogs etwas ändern. Wir werden mehr auf leichtverdauliche und kleiner portionierte Inhalte setzen … so ähnlich wie das sagenhafte Failblog, nur halt ohne Bilder. Das klassische Witzeformat eben. Wir sind gespannt darauf, wie sich das entwickelt!

Außerdem überlegen wir, auf der GBO-Hauptseite die Moderation von Zitaten komplett abzuschaffen. Damit gehen wir Feedback nach, das wir häufig erhalten haben: viele unserer Besucher kritisieren die großen Abstände zwischen Veröffentlichungen. Auf diese Weise wird die Veröffentlichungsrate auf erwartungsgemäß deutlich mehr als 100 Zitate pro Tag ansteigen. Davon werden, wie ich schätze, fast alle eher nach zufälligen Ansammlungen von Buchstaben aussehen, aber ich bin sicher, es wird euch ebenso gut gelingen, diese Einsendungen zu überspringen, wie wir als Moderatoren das bis jetzt an eurer Stelle getan haben.

Weitere Pläne haben wir auch noch, aber die müssen noch ein bisschen genauer ausgearbeitet werden. Ich werde euch zu den beiden vorgestellte Plänen und hoffentlich auch zu ein paar weiteren spätestens morgen mehr erzählen.

Premiere: der GBO-Tagesrückblick für den 11. März 2009 #winnenden #amoklauf #medienchaos #illuminati

veröffentlicht von jan_krueger am 12. März 2009

Als Erstes kläre ich vielleicht am Besten den Titel. Von einer Premiere zu sprechen, ist faktisch gesehen richtig, auch wenn es wahrscheinlich keinen weiteren Tagesrückblick dieser Art geben wird. Es liest sich aber so schön, dass ich den falschen Eindruck gerne in Kauf nehme. Immerhin verdreifacht sich so mein Monatseinkommen. Oder so. Was die komischen Wörter mit dem # davor sollen, hätte ich vor dem 11. März auch nicht gewusst, aber wer an diesem Tag auf Twitter vorbeigeschaut hat, weiß jetzt Bescheid: das ist sinnloser Quatsch. Wieder was gelernt.

Thema dieses Tagesrückblicks ist, im weiteren Sinne, der Amoklauf in Winnenden, Nähe Stuttgart. Die ganzen Details überspringe ich an dieser Stelle, aus mehreren Gründen. Zum einen bin ich keine Nachrichtentante, zum anderen gibt es zum Thema so unglaublich viele interessante Details, dass sich manche davon gar widersprechen. So macht Berichterstattung doch Spaß, oder?

Die Suche nach dem Übeltäter, oder so

Wer hat daran Schuld, dass die Berichte (“mal wieder”, denkt sich der N24-Zuschauer) so durcheinander waren? stern.de gibt dem Internet die Schuld. Besonders prägnant:

Während ausgebildete Journalisten eigentlich wissen, wie mit Namen, Adressen und Bildern umgegangen werden darf, erfährt man bei Twitter schnell, wie der mutmaßliche Täter heißt. Das Elternhaus wird in aller Pracht gezeigt, und damit man es auch findet, gibt es den Link zur Adresse dazu. Der Pressekodex gilt halt für die Presse, und nicht für ein Medium, welches von vielen fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet wird.

Mit anderen Worten: die ausgebildeten Journalisten haben alles richtig gemacht. Ich bin nicht ganz sicher, ob stern.de uns damit sagen möchte, dass Bild keine ausgebildeten Journalisten beschäftigt, oder ob sie Angst vor der bösen Konkurrenz-Fertigmachabteilung (oder was auch immer sie sich da genau vorstellen) von Bild haben… jedenfalls hat Bild vorbildlicherweise den vollen Namen, unzensierte Bilder vom Täter und unbeteiligten Schülern aus der näheren Umgebung und Bilder vom Elternhaus (mit Ortsangabe für Fans von Google Maps und so) veröffentlicht. Einen Link möchte ich an dieser Stelle nicht setzen, weil ich diese Informationen weder verbreiten noch den Marktanteil von bild.de vergrößern möchte, aber der Artikel wird sicher nicht so schnell verschwinden, falls ihr das unbedingt nachprüfen wollt.

Gerüchte müssen nicht durch Tratsch entstehen

Wie üblich ergeht man sich bei Bild, und wahrscheinlich auch bei anderen Zeitungen und Onlinemagazinen, in wildesten Spekulationen. Der Täter hatte es vielleicht nur auf Frauen abgesehen, meint Bild, denn 11 von mindestens 16 16 17 15 Opfern waren Frauen! Wow, das ist feinste statistische Analysekunst! Ich glaube, ich schmeiß mein Studium doch besser weg… solche wissenschaftlichen Höheflüge werden mir wohl niemals gelingen. Vermutlich kommen demnächst noch Spekulationen, dass er nachts satanische Messen auf Friedhöfen abgehalten und dabei Hunde geopfert hat (oder es zumindest versucht hat, bis plötzlich sein verstorben geglaubter Großvater… und so weiter).

Äußerst fundierte Ursachenforschung

Und natürlich gehen auch wieder die großen Diskussionen über die Ursachen von Amokläufen los. Es ist ja völlig logisch, dass jeder Amoklauf die gleiche Ursache hat. Und dass die Gründe eines Amokläufers immer ganz unkompliziert und ganz leicht erkenn- und erklärbar sind. Das macht schließlich die Berichterstattung und den politischen Aktivismus viel einfacher. Man gebe einfach so genannten Killerspielen, Horrorvideos, “harter Musik” (okay, leider hat der Täter diesmal laut $beliebige_quelle klassische Musik und Opern gehört), schwarzer Kleidung (fast alle Berichte sprechen vom “schwarzen Kampfanzug”, den der Täter trug) oder der Verfügbarkeit von Waffen in der Umgebung die Komplettschuld – fertig! Reißerischer Bericht geschrieben, hirnrissiges Gesetz (z.B. Verbot von schwarzer Farbe) verabschiedet, Thema durch. Nie wieder Amokläufer, juhu! Außerdem mehr Wähler im nächsten Wahlkampf, weil man sich ja schnell und konsequent drum gekümmert hat. Was will man mehr? Dass den Hinterbliebenen und den nächsten Opfern damit nicht geholfen ist, ist ja eigentlich nicht so wichtig. Ein bisschen (immerhin durchaus auch echte) tiefe Betroffenheit reicht sicher aus.

Quellenauswahl für Anfänger

Die Berichterstatter (außer stern.de, versteht sich) haben sich übrigens sehr über das Internet gefreut. Vor allem über Twitter, den Microblogging-Dienst. Da haben irgendwelche Leute, die gerade in der Gegend waren, über Twitter Bekannte vor dem Geschehen im Ort gewarnt, und prompt wurden sie von Interviewanfragen der internationalen Presse überschwemmt. Weil sie natürlich alle so sehr vor Ort waren, dass sie wahrscheinlich sogar die Schüsse sehen konnten.

Kurz gesagt: bei aller Fehl- und Überinformation, die im Internet umhergekreist ist, waren auf jeden Fall gewisse Vertreter der “klassischen” Medien nicht weit hinterher. Aktuelle Meldungen sind schließlich viel wert… ob sie auch korrekt sind, ist manchem dabei vielleicht weniger wichtig.

Danke für die respektvolle und gesicherte Berichterstattung, liebe Medien! Wenn ich ein paar Jahre an mir arbeite, werde ich vielleicht auch irgendwann so toll. Ich möchte auch mal soviel Gutes tun können.

Mehr Schmerzen müssen her! Warteschleifenmusik #3

veröffentlicht von jan_krueger am 7. März 2009

Zweimal haben wir dieses Konzept schon mit großem Erfolg getestet: einen ungefilterten Auszug aus den Einsendungen bei german-bash.org hier im Blog veröffentlichen. Dass nach wie vor viele äußerst unlustige Dinge bei uns ankommen, ist wohl für keinen eine allzu große Überraschung. Überraschend ist allerdings immer wieder, wie unlustig manche Einsendungen sind.

50 frisch geerntete Einsendungen folgen. Ihr seid gewarnt worden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Manche Dinge ändern sich nie…

veröffentlicht von jan_krueger am 25. Februar 2009

… allen vorweg: GBO ist und bleibt doof und gemein und isst kleine Kinder! Gemein waren wir zum Beispiel offenbar zu demjenigen, der diese “Zitat”einsendung bei uns ablud:

ihr seid penner ey… ich versuch jetzt schon seit jahren nen zitat hinzuzufügen und wenn dieser text jetzt eingestellt wird dann könnt ihr mich mal kreuzweise

Im weiteren Sinne wäre “dieser Text” jetzt “eingestellt”. Jetzt musst du nur noch genauer erklären, was wir dich wie können. In der Zwischenzeit demonstriere ich das mit der Doofheit, indem ich ohne eine genauere Prüfung der Datenlage davon ausgehe, was für Zitate du bei uns “hinzufügen” wolltest: unglaublich unlustige, die für dich völlig selbstverständlich die nächste Stufe der Humorevolution darstellen. Das ist okay. Noch okayer wäre es aber, wenn es dir weniger darum ginge, deinen Namen auf einer so doofen Seite wie GBO wiederzusehen, als darum, lustige Zitate mit dem Rest der Welt zu teilen. Und schon bin ich wieder doof, weil ich das einfach so zwischen den Zeilen herauslese. Aber so bin ich halt: machtgeil. Was gibt einem schließlich mehr Macht, als irgendwelche unbekannten Leute verbal zu Milchreis zu reduzieren? Mmm, Milchreis…

Ich glaube, jetzt hab ich den Faden verloren. Schade. Wer ihn mir wiederfindet, wird von mir vielleicht mit unendlichen Reichtümern bedacht. Oder mit Milchreis. Oder mit ein paar leeren Worten. Oder halbleeren… halbvollen… was auch immer. Mangoalarm!

Kristallkugeln wieder im Einsatz!

veröffentlicht von jan_krueger am 25. Februar 2009

Das Zitat mit den Nacktfotos ist offenbar ziemlich kontrovers. Mal ganz davon abgesehen, dass wir sowieso regelmäßig große Anzahlen von Beschwerden zu unseren Top-50-Zitaten erhalten, lagen den beiden versehentlichen Löschungen jeweils ca. 80 Beschwerden zu Grunde. Auch seitdem erhalten wir munter weitere Beschwerden, zum Beispiel diese:

Ich versteh das nicht, einmal ist das Zitat weg ( ZURECHT!!! ) dann ist es wieder da…. Bitte weg!!

Lieber Beschwerdeführer, vielen Dank für diese äußerst ausführliche und informative Beschwerde. Unter Zuhilfenahme von nur 23 Kristallkugeln (frisch aus der Reparatur) konnten wir bis ins letzte Detail feststellen, was denn das Problem mit dem Zitat sein soll. Und noch viele weitere Dinge. Wir sagen dazu nur: nein, sowas können wir nicht gutheißen. Frischkäse sollte nun wirklich nicht für… sowas benutzt werden.

Auf Basis dieser grundlegenden Unvereinbarkeit unserer Sichtweisen können wir deiner Beschwerde leider nicht Folge leisten. Achja, und deine Geschichte mit der Banane wollten wir übrigens definitiv nicht hören! Das ist alles deine Schuld, weil wir die Kristallkugeln einsetzen mussten. Wir schicken dir die Tage eine Rechnung über die Unmengen Alkohol, die wir gebraucht haben, um diese Bilder wieder aus dem Kopf zu kriegen.

Übrigens: die Empathie hast du im Schrank links neben der Tür verlegt, zweite Schublade von unten. Gern geschehen.

Skandal: Nacktfotos bei GBO!

veröffentlicht von jan_krueger am 13. Februar 2009

Nachdem irgendwer (Name ist der Redaktion bekannt) beim Durchsehen der Zitatbeschwerden versehentlich einem Haufen der regelmäßigen Beschwerden gegen die Top-10-Zitate stattgegeben hat und damit unsere Nacktfotos vernichtet hat, haben wir sie/ihn nochmal durch das GBO-Moderatoren-Einstellungsprogramm gejagt und diesmal außer der Hirnrinde noch ein paar weitere Hirnareale entfernt, die wir bei der Gelegenheit im Rahmen der letzten Funktionstests durch die neuen Modelle unserer GBO-Modchips ersetzt haben. Außerdem haben wir uns die Fotos zurückgeholt.

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Theorien in den Blog-Kommentaren; ihr habt uns damit bei der Suche nach den Fotos sehr geholfen. Weiter so!

Der rätselhafte Fall des verschwundenen Zitats

veröffentlicht von jan_krueger am 11. Februar 2009

In letzter Zeit kriegen wir auf allen möglichen Kanälen, einschließlich der Zitat-Einsendungsseite, Beschwerden wie diese:

GBO macht sich bei mir nicht gerade beliebt dadurch, dass öfter mal Quotes ein paar Tage online sind und dann wieder gelöscht werden.

Mysteriös! Wo ist das Zitat hin? Ist ein globaler Zitatverschwindeeffekt zu beobachten? Was sagt die Wissenschaft dazu, und was haben die Illuminaten damit zu tun? Unser “GBO Mystery”-Team ermittelte…

A-ha! Ich glaube, wir sind auf eine Spur gestoßen. Interne geheime Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass GBO regelmäßig so genannte “Review”-Einsendungen erhält. Die beziehen sich konkret auf irgendwelche Zitate, die bei GBO veröffentlicht wurden. Was ist nun der Sinn von diesen “Reviews”? Wir befragten Prof. Dr. Felix Ake von der Rautavistischen Universität Eschweilerhof:

Im Pressewessen bezeichnet man damit — besonders im englischsprachigen Raum — eine Rückmeldung zu einer Veröffentlichung, in der gezielt alle negativen Merkmale hervorgehoben werden. Der genaue Sinn eines solchen Reviews ist unter Linguisten noch umstritten; unsere Projektgruppe macht allerdings gute Fortschritte bei dem Versuch, nachzuweisen, dass es sich hierbei um ein reines Ventil für Unzufriedenheit seitens der Leser handelt.

Leider können wir nicht genauer feststellen, was denn nun in diesen “Reviews” eigentlich genau zu lesen ist oder war. Auf Grund von Prof. Akes Ausführungen tendieren wir aber stark dazu, von unserer anfänglichen und vielleicht etwas naiven Vermutung, es ginge darum, alte oder übersetzte Zitate zu melden, Abstand zu nehmen und eher davon auszugehen, dass diese “Reviews” von schlecht gelaunten und/oder unzufriedenen Lesern eingeschickt werden und von Moderatoren berücksichtigt werden, die sowieso nichts Besseres zu tun haben und es lustig finden, alle Leute zu ärgern, die das Zitat nett fanden, aber die ursprüngliche Quelle nicht kennen.

Wir kommen zu dem Schluss, dass das Löschen von Zitaten grundsätzlich willkürlich oder mit böser Absicht passiert. Schalten Sie auch nächstes Mal wieder ein, wenn wir die Frage klären, ob GBO-Moderatoren überhaupt jemals irgendwas Sinnvolles machen.

Musik und wir… Reaktionen

veröffentlicht von jan_krueger am 27. Januar 2009

Vielen Dank für die zahlreichen Meinungen bis jetzt. Ich dachte mir, ich sage direkt in einem Aufwasch zu allen nennenswerten Kommentaren etwas, statt die alle einzeln zu beantworten.

GBO bleibt GBO!

Es gab da offenbar einige Bedenken, also ganz klar gesagt: wir werden unsere Hauptseite, German-bash.org, definitiv nicht um Musik erweitern. Das Konzept mit den Zitaten läuft gut und ich persönlich sehe keinen Grund, es plötzlich auf so ziemlich alles andere auszudehnen. Mir ging es eigentlich nur um das Blog hier. Ich habe mir hier als generelles Ziel eigentlich nur gesetzt, dass das Blog inhaltlich für Leute unterhaltsam ist, die auch GBO unterhaltsam finden (natürlich kann das niemals bei allen Besuchern der Fall sein, aber wenigstens bei einigen). Bis jetzt hatte ich mich nur auf Einsendungen bei GBO bezogen; die Idee mit der Musik würde ein bisschen davon weggehen, aber prinzipiell noch beim Thema bleiben.

Es gab Vorschläge, das Ganze in eine eigene Seite auszugliedern. Tut mir Leid, aber das wird nichts. Ich habe keine Zeit, so eine Seite zu entwickeln. Also: wenn wir das machen, machen wir’s im Blog.

Bitte nicht auf Englisch!

Dass ich einen englischen Song hier gepostet habe, liegt daran, dass ich keinen anderen parat hatte, der halbwegs zur Seite passt. Im Prinzip würde ich, passend zum Seitennamen, ausschließlich deutschsprachige Musik hier veröffentlichen wollen, aber ich hatte halt keine Lust, auf gut Glück irgendeinen Song zu schreiben und mehrere Tage in die Umsetzung zu investieren, nur damit das hier dann absolut niemand hören will. Der veröffentlichte Song steht mehr fürs Konzept im Allgemeinen als für die konkrete Umsetzung, und deshalb hatte ich ja auch gesagt, dass Feedback zu dem Song an sich nicht Sinn des Artikels war (obwohl ich mich natürlich auch über diese Kommentare gefreut habe).

Zum Trost hier immerhin eine freie Übersetzung von “Half A Million Nerds”.

Was ist mit anderen Formaten (Zeichnungen etc.)?

Könnte man sich sicher auch überlegen, aber in der Kategorie werde ich ganz bestimmt nichts liefern. Mein Zeichenstil ist zu… besonders… dafür.

Würdet ihr dann auch Einsendungen annehmen?

Das ist eine sehr gute Idee, auf die ich natürlich im Eifers des Gefechts gar nicht gekommen bin. Ich bin eindeutig dafür, denn das würde mir mit wenig Arbeit mehr Inhalt für das Blog bescheren. Natürlich könnte ich nicht alle Einsendungen hier veröffentlichen, ohne den Rahmen zu sprengen, deshalb gäbe es auch dabei eine Redaktion und manche Einsendungen würden zwangsläufig abgelehnt werden. Solange es die Anzahl der Einsendungen zulässt, würde ich mich aber bemühen, allen Einsendern konstruktives Feedback zu geben.

Was kann man denn da schon groß für Musik schreiben?

Wenn es eins gibt, an das ich glaube, dann ist es grenzenlose Kreativität… vor allem im Internet.

[Diverse Kommentare zum Thema Hip-Hop]

Erstens: nein, ich habe keine Ahnung davon, was der Unterschied zwischen Hip-Hop und Rap ist. Ich hätte Rap jetzt als ein stilistisches Mittel eingestuft, das v.a. in Hip-Hop sehr stark dominiert. Danke für die Erklärung. Man lernt ja immer gerne dazu.

Zweitens: so lustig es auch ist, auf Hip-Hop rumzutrampeln (und besonders auf den Leuten, die sich für ganz besonders cool halten)… wenn jemand eine gute Einsendung in dieser Richtung hätte, würde ich auch die veröffentlichen; auch, wenn ich stilistisch eher andere Bereiche bevorzuge.

Fazit

Insgesamt war die Resonanz zum Konzept ermutigend. Ich werde das Thema noch ein bisschen sacken lassen und mit den Kollegen darüber sprechen und dann gibt’s hier irgendwann (wahrscheinlich) den offiziellen Startschuss inklusive aller technischen Details. Bis dahin (und auch danach) machen wir weiter wie gewohnt.